Abschlussworkshop

18. bis 19.März 2014

Am Dienstag 18.3 fingen wir unseren zweitägigen gemeinsamen Abschlussworkshop in Oberwesel an. An dem Workshop nahmen sowohl Deutsche als auch Finnen teil, die sich bei FIN-GER-NET engagiert haben. Das Ziel des Workshops war es einen Rückblick auf die letzten vier Jahren zu geben und zusammen neue Ideen und Richtlinien für die Zukunft und für eine mögliche neue FIN-GER-NET Periode festzuhalten.

Während des Workshops wurden unter anderem auf die folgende Kooperations-Projekte zurückgeblickt: 

1.FIN-GER-MAIL Projekt mit Partnerschule in Virrat

2.À la Région

3.Kontakt zwischen MSKK (Berufsschule Mäntä-Vilppula) und BBS Simmern

4.3- Wochen Praktikum einer deutschen Praktikantin bei Mäntän Klubi 

5.Azubiaustausch Herbst 2012 

6.Workshops mit den Themen „Dorfentwicklung“

7.Landfrauen

Am Dienstag Nachmittag machten wir eine Burg-Besichtigung auf der Burg Rheinstein und danach waren wir zusammen bei einer Weinprobe im Weingut Persch. Am Abend hatten wir eine großartige Möglichkeit zusammen mit Marcus Opperman zu kochen und danach unsere eigene  Speise zu verzehren. 

Am Mittwoch fing der zweite Tag mit Workshop im Generationshaus in Niederburg an, das wir noch nach dem Mittagessen bei einer geführten Besichtigung kennengelernt haben. Am Nachmittag fuhren wir nach Simmern um das Hunsrück- Museum zu besuchen. Nach dem Museumsbesuch haben wir noch in Sohren gekegelt und zusammen zu Abend gegessen. 

Sowohl die Finnen als auch die Deutsche Teilnehmer sind  sehr zufrieden mit der bisherige Kooperation und ihren Resultaten. Die beide Seiten möchten, dass die Zusammenarbeit  in Zukunft weitergeführt wird. Es gab auf beiden Seiten die Möglichkeit etwas von der anderen Kultur zu lernen. Der Erfahrungsaustausch in verschiedenen Bereichen ist  fruchtbar für die Entwicklung der eigenen Tätigkeit gewesen  und das hat auch neue Zukunftsideen geboten.                                                                       

Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Oberwesel Thomas Bungert begrüßt die finnische Gäste zusammen mit Christian Keimer, dem Vorsitzenden der LAG Hunsrück.
Der Geschäftsführer der LAG Poko Juha Kolhinen und der Vorsitzende der LAG Hunsrück Christian Keimer bedanken sich für die bisherige, erfolgreiche Zusammenarbeit.
Die ganze Gruppe vor dem Generationshaus in Niederburg
Neben dem Kochen konnten wir die regionalen Weine kosten
Teamarbeit bei dem Nachtisch

3. Workshop Dorfentwicklung

1. bis 4. September 2013

Nach den ersten beiden Worshops zum Thema "Dorfentwicklung" wurden dieses Mal Ideen für mögliche Kooperationsprojekte für den neuen Förderzeitraum entwickelt und diskutiert.

Folgende Dörfer haben die feste Absicht, künftig in verschiedenen Projekten zusammenzuarbeiten:

LAG PoKo:
- Vaskivesi
- Jäähdyspohja
- Killinkoski

LAG Hunsrück:
- Ober Kostenz
- Külz

LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal:
- Niederburg

In den beiden vorangegangenen Treffen wurden die unterschiedlichen Strukturen der Dörfer verglichen. So unterscheiden sich die räumlichen und bevölkerungsgeografischen Voraussetzungen ebenso stark wie die verwaltungstechnischen. Ein entscheidender Unterschied liegt in dem Grad der Selbstständigkeit. Während die deutscen Dörfer eigene Gemeinderäte, Planungshoheit und Bürgermeister haben, sind die finnischen Dörfer unselbstständig. Dadurch haben sich aber vielerorts sehr aktive Dorfvereine gebildet, die von hohem ehrenamtlichen Engagement leben.

Handlungsfelder für mögliche zukünftige konkrete Kooperationen sind:
- Mehrgenerationenprojekte
- Treffen von Sportvereinen
- Treffen von Chören oder Musikgruppen
- Projekte von Schulen
- Theater- oder Filmprojekte
- Vermarktung regionaler Produkte

Ideen-Workshop im Kota
Ideen-Workshop im Kota
Besuch in der Waldschule
Wir sitzen in einem Boot! Lasst uns auch gemeinsam rudern!
Diskussion der Projektideen
Besuch am Toriseva-Schluchtensee
Draisinenfahrt in Marttinen

Workshop Landwirtschaft

6. bis 9. März 2013

Sowohl auf finnischer wie auch auf deutscher war das Interesse von Landwirten und Institutionen an einem Austausch sehr groß, sodass ein eigener Workshop durchgeführt wurde. Das mittelfristige Ziel ist die Etablierung einer festen Zusammenarbeit der Regionen auch in diesem Themenbereich im Rahmen eines eigenen transnationalen Projektes "FIN-GER-FARM".

An der Reise nach Prikanmaa und Mittelfinnland nahmen teil:
- Alfons Schnabel, Direktor der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz
- Marita Frieden, Referat Landfrauenarbeit der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz
- Wilfried Berg, Landwirt und Vorsitzender des Kreisverbandes im Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau
- Anna I., Mittelrhein-Weinkönigin
- Christian Keimer, Vorsitzender der LAG Hunsrück
- Achim Kistner, Geschäftsführer der LAG Hunsrück
- Wolfgang Molz, Projektmanager der LAG Hunsrück

Am ersten Tag wurde die Landwirtschaftsschule Ahlman nahe Tampere besucht. neben einer Besichtigung wurde in einem ersten Workshop die Institutionen auf deutscher und finnischer Seite vorgestellt und verglichen.

Der zweite Tag führte die Gruppe nach Haapamäki. Auf dem Beerenhof Haapamäentalo konnten die Besucher einen Eindruck in die Arbeit am Hof und die Vermarktung der hergestellten Produkte gewinnen sowie in die Organisation der Beeren-Genossenschaft.

Auf der weiteren Station Keuruu besuchte man einen Laden, in dem Produkte aus der Region vertrieben werden.

Anschließend stellte sich eine weitere Genossenschaft, Maalaisvakka sowie ein regionaler Kreis von Lebensmittelerzeugern vor, der seine Produkte über das Internet vermarktet.

Nachmittags ging es weiter zum zweiten Workshop auf dem Beerenhof Markkula in Multia, wo die beteiligten Institutionen beider Länder in einen intensiven Erfahrungsaustausch eintraten. Viele Probleme der kleineren Betriebe, der Direktvermarktung, aber auch der Förderung von Investitionen und Produkten sind vergleichbar und bieten Ansatzpunkte für weitere Diskussionen und mögliche Kooperationen.

Bei einer Weinprobe mit Weinen der Mittelrhein Riesling Charta und Spezialitäten der Region Pirkanmaa wurden die Gespräche fortgesetzt.

Forstwirtschaft, Jagd und nachhaltige Waldnutzung durch lokale Forstvereine standen am nächsten Tag auf dem Programm. 

Auf einem Milchviehhof in Liedenpohja konnten die deutschen Gäste sich einerseits über die mit deutschen Betrieben durchaus vergleichbare Form moderner Milchviehhaltung, als auch über die Nutzung der anfallenden Biomasse für die Wärme- und Stromgewinnung informieren.

 

Finnische und Deutsche ExpertInnen beim gemeinsamen Workshop
Die Ernte finnischer Beeren erfolgt zumeist mit modernen Geräten
Die Ställe moderner finnischer und deutscher Milchviehbetriebe unterscheiden sich kaum
Abfallstoffe aus der Milchviehaltung eignen sich gut zum Betrieb einer hofeigenen Biogasanlage
Regionale Produkte - im Regal eines Regionalladens - und - bei der Verkostung durch die deutschen Gäste

2. Workshop Dorfentwicklung

16. bis 19. November 2012

Die beim ersten Zusammentreffen im Juni 2012 aufgeworfenen Fragen wurden bei einem zweiten Workshop, dieses Mal am Mittelrhein und auf dem Hunsrück, weiter diskutiert.

Eine Gruppe von acht in der Entwicklung der Dörfer aktiven Menschen aus dem Gebiet der LAG PoKo arbeitete Mitte November 2012 zwei Tage lang mit Personen der beiden deutschen Aktionsgruppen zusammen.

Folgende Themen wurden von Vertretern aus beiden Ländern präsentiert:

Leerstandsmanagement

Mobilität im ländlichen Raum

Daseinsfürsorge im ländlichen Raum

Bei allen Unterschieden, die dabei deutlich wurden, zeigten sich doch vergleichbare Problem, die sich zumeist aus dem in beiden Ländern spürbaren Demografischen Wandel ergeben. Die Lösungsansätze sind teils vergleichbar, teils durchaus unterschiedlich.

Dabei sind die Herausforderungen auf finnischer Seite angesichts der wesentlich dünneren Siedlungsdichte größer, zumal sich der Staat aus vielen Bereichen längst zurückgezogen hat, die in Deutschland noch von den Kommunen verantwortet werden. Als Selbsthilfeinstrumente haben sich aus diesem Grund viele Dorfvereine gebildet, die sich um das Funktionieren und den Erhalt von Dorfhäusern, Jugendtreffs, Internetseiten der Dörfer, Bauplatzbörsen, Sportanlagen usw. kümmern.

Workshop-Präsentationen:

Leerstandsmanagement  (Aloys Schneider) PDF

Planungen des Dorfvereins Killinkoski (Vesa Postinen) PDF

Anruf-Sammel-Taxi ANDI (Peter Kuhn) PDF

Personentransport in Finnland und Virrat (Jaana Kallio) PDF

Mobilität und Selbstständigkeit - Bürgermobil Kastellaun (Hugo Alt) PDF

Jugendtaxi im Rhein-Hunsrück-Kreis (Simone Klein) PDF

Generationenhaus Niederburg (Hermann-Josef Klockner) PDF

Leben und alt werden in ländlichen Regionen (Christine Körber-Martin) PDF

Grundversorgung in den Dörfern der Gemeinde Virrat (Jaana Kallio) PDF

Dorfaktion in Finnland und Pirkanmaa (Marja Vehnämaa) PDF

Eine Fortsetzung des Dialogs wird es 2013 in Finnland geben. Dann soll auch über mögliche dauerhafte Partnerschaften gesprochen werden.

Dorfrundgang der finnischen Gruppe in Ober Kostenz mit Bürgremeister Gerd Schreiner
Besichtigung der Baustelle der Senioren-Wohngemeinschaft Külz
Bürgermeister Hermann-Josef Klockner stellt den Gästen seine Gemeinde Niederburg und den Backes vor
Workshop "Daseinsfürsorge" im Altstadttreff Kastellaun

Workshop "Dorfentwicklung" in Finnland

4. und 5. Juni 2012

Zu einem ersten Austausch zum Thema "Dorfentwicklung" war eine Gruppe von Experten nach Finnland gereist. Neben dem Erfahrungsaustausch stand auch die Besichtigung konkreter Dorfentwicklungsprojekte auf dem Programm.

Mit Aloys Schneider aus Külz und Gerd Schreiner aus Ober Kostenz hatten zwei Ortsbürgermeister die Reise in den hohen Norden angetreten, die in ihren Gemeinden einige zukunftsweisende Maßnahmen gestartet haben. Hugo Alt, selbst ehemals Bürgermeister von Uhler und nun Beigeordneter der Verbandsgemeinde Kastellaun, Simone Klein, Beauftragte für Dorferneuerung bei der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück und Siegrid Braun vom Frauenforum, zugleich, stellvertretende Vorsitzende der LAG Hunsrück, waren ebenfalls mit von der Partie. Sie trafen, begleitet von Wolfgang Molz und Achim Kistner, auf Aktivisten aus der Region Pirkanmaa, die in ihren Gemeinden ebenfalls sehr engagiert sind.

Rasch wurde deutlich, dass bei allen Unterschieden zwischen den Partnergebieten doch viele Probleme vergleichbar sind. Themen wie Abwanderung, Überalterung der Bevölkerung, Kampf gegen Leerstände, Erhalt von Infrastruktur und Einrichtungen der Grundversorgung standen auch im Mittelpunkt des zweitägigen Workshops.

Die Unterschiede in der Verwaltungsstruktur wurden offenkundig. Während in Rheinland-Pfalz die Ortsgemeinden noch ein hohes Maß an Selbstständigkeit haben, ist die Verwaltung in Finnland wesentlich stärker zentralisiert und die Gemeinden besitzen eine sehr große Fläche. Deshalb haben sich in fast allen kleineren Dörfern Vereine gebildet, die versuchen, die wirtschaftliche Situation zu stabilisieren. Dazu werden auch in größerem Maßstab LEADER-Mittel eingesetzt.

Einig waren sich finnische wie deutsche Teilnehmer, dass die Diskussion in einem weiteren Workshop im Hunsrück fortgesetzt werden soll.

Workshop mit Elch zum Thema Dorfentwicklung
Projektkoordinatorin Anu Schuoler führt in die Thematik ein
Besichtigung eines Kirchbootes (ein LEADER-Projekt) in Koro

Praktikant/in gesucht!

Zur Unterstützung unseres Kooperationsprojektes suchen wir eine Praktikantin bzw. einen Praktikanten.

FIN-GER-NET wird fortgesetzt!

1. April 2012

Die drei Lokalen Aktionsgruppen setzen ihre sehr erfolgreiche Zusammenarbeit bis Ende 2013 fort! Dabei werden wir neue Ideen und neue Zielgruppen ebenso in den Blickpunkt rücken, wie wir die laufenden Maßnahmen weiter unterstützen.

Fortführung bereits angestoßener Projekte:
• Fortsetzung und Intensivieren des allgemeinen Austauschs von Informationen, Erfahrungen, Innovationen und Wissen zwischen den Partnern
• Unterstützung der touristischen Vermarktung der jeweiligen Destinationen in den Herkunftsmärkten
• Die Rolle der Landfrauen als Akteure der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung auf dem Land
• Ausbau der Internetseite www.fin-ger-net.eu zu einer Plattform für vielfältigen Austausch
• Austausch von Schülern, Studenten, Auszubildenden, Fachkräften zur gezielten Kompetenzerweiterung

Neue vorbereitende Maßnahmen:
• Vergleich der Maßnahmen zur Bewältigung des demografischen Wandels im ländlichen Raum
• Landleben lohnt sich! – Vorhaben zur Begeisterung junger Menschen für das Leben auf dem Land
• Förderung wirtschaftlicher Kontakte der Partnerregionen und ihrer Betriebe und Verbesserung des Marktzugangs
• Diversifizierung der ländlichen Wirtschaftsstruktur und Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten auf dem Land
• Möglichkeiten der Vermarktung regionaler Produkte
• Förderung des Austausches unterschiedlicher sozialer Gruppen (Feuerwehr, Sportvereine, Jugendgruppen, usw.)

Bereits eingebundene Zielgruppen:
• Gastronomie und Beherbergungsgewerbe
• Landfrauen
• Studenten, Schüler, Auszubildende, Praktikanten, Fachkräfte

Neue einzubindende Zielgruppen:
• Kleine und mittlere Unternehmen
• Hersteller regionaler Produkte aus Landwirtschaft, (Kunst-)Handwerk
• Vereine, Jugendorganisationen
• Feuerwehrwesen
• Dörfer

 

 

Landfrauen arbeiten an neuen Projekten

13. und 14. Februar 2012

Bei einem Workshop in Finnland setzten die Landfrauen aus den drei Partnerregionen ihre Gespräche zu gemeinsamen Projekten fort. Im Laufe des Jahres 2012 ist vorgesehen, ein eigenes Projekt zu entwickeln, das verschiedene Themen aufgreifen soll, die in den Workshops vorbereitet wurden.

Innerhalb dieses Rahmens soll ein Netzwerk von Betrieben aus beiden Ländern aufgebaut werden, das regelmäßig am Austausch von MitarbeiterInnen, ErntehelferInnen, Auszubildenden und PraktikantInnen teilnimmt und Erfahrungen austauscht.

Die Förderung der Vermarktung regionaler Produkte liegt den Frauen in Finnland und Deutschland gleichermaßen am Herzen. Darin wird ein wichtiges Instrument zur Stärkung der Betriebe im ländlichen Raum gesehen.

Ein Ziel für die Zukunft ist es, ein Rezeptebuch zu erstellen, in welchem typische Gerichte aus den drei Regionen präsentiert werden und zugleich die Landschaften und ihre Menschen vorgestellt werden.

Die Schaffung zusätzlicher Einkommensalternativen auf dem Land und die Steigerung der Attraktivität für junge Menschen werden ebenfalls weiter thematisiert.

Gegenseitige Besuche und Studienreisen werden die Kontakte weiter vertiefen helfen.

Es wurde zusammen gearbeitet...
...gekocht und gebacken...
...und der finnischen Kälte getrotzt

Kippis! Feine finnische Küche trifft Weine der Region

7. Oktober 2011

Im Hotel Restaurant "Zum Felsenkeller" (www.hotel-zum-felsenkeller.de)  in Sohren kam es am Freitag, dem 7. Oktober 2011 zu einem wunderbaren Zusammentreffen kulinarischer Art.
Gastgeber Matthias Klein servierte gemeinsam mit der finnischen Gastköchin Pirjo Niinimäki spannende Kreationen unter dem Motto "Kippis!" - Feine Finnische Küche trifft Weine der Region.
Unterstützt wurden die Köche von Gabi Emmerich, der ehemaligen Mittelrhein-Weinkönigin, die das 5-Gang-Menu mit einer korrespondierenden Weinprobe begleitete.
Kennen gelernt haben sich die Klein und Niinimäki bei einem Workshop in Finnland, den die LEADER-Gruppen gemeinsam im Frühjahr 2011 organisiert hatten.

Ein Gegenbesuch Kleins in Finnland auf dem Hof Rantapirtti (www.kp-rantapirtti.fi) ist für Herbst 2012 fest eingeplant!


Die finnischen Spezialitäten kamen sehr gut an!

Workshop der Landfrauen

8. und 9. September 2011

Beim Treffen der Landfrauen aus den Gebieten der drei Aktionsgruppen wurden die Möglichkeiten der künftigen Zusammenarbeit besprochen. Zunächst wurden die Strukturen der Landfrauenorganisationen in beiden Ländern vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht. Im Dialog wurden dann schon erste Ideen für gemeinsame Projekte entwickelt..

Die Frauen sahen sich außerdem verschiedene Landwirtschaft und Weinbau treibende Betriebe an und nahmen Einblicke in die Rolle, die Frauen in den Betrieben und der ländlichen Wirtschaft und Gesellschaft spielen.

Nebenbei lernten die finnischen Gäste auch den Hunsrück und den Mittelrhein kennen und wirkten an einem Aktionstag bei der Bundesgartenschau in Koblenz mit.

Gute Laune nach dem gemeinsamen Workshop der Landfrauen
Präsentation der finnischen ladnfrauen auf der Bundesgartenschau in Koblenz

Weinhex von Oberwesel Anna I besucht Finnland

13. August 2011

Am 30. April hatte eine finnische Delegation die Weinhexennacht in Oberwesel besucht. Bei einem Gläschen Wein wurde kurzerhand unter den Unternehmern beschlossen, die Weinhex Anna I zur finnischen Hexennacht in Ruovesi einzuladen. In Zusammenarbeit der drei beteiligten Aktionsgruppen wurde dieser „Tausch des Hexentums“ verwirklicht.
Die Weinhex von Oberwesel besuchte als Repräsentantin von Oberwesel die Hexennacht „Noitien Yö“ in Ruovesi, Finnland. Am 13.08.2011 fanden die Festlichkeiten zur Vollmondnacht im finnischen Ort Ruovesi statt. Neben der Wahl der am besten verkleideten kleinen und grossen Hexen waren verschiedene Stände aufgebaut, eine Band spielte und zu späteren Stunde wurde dann noch ein Feuerwerk abgeschossen. Während dieser Zeit präsentierte die Weinhex Anna I dem finnischen Publikum extra für diesen Abend importierte Weine aus Oberwesel und machte mit der Ansprechpartnerin Anu Schuoler von der LAG PoKo ry den Finnen die Region Mittelrhein schmackhaft. Die Flaschen waren am Ende des Abends fast alle leer getrunken und viele Wissbegierige hatten sich Flyer und Broschüren mitgenommen. „Nachdem wir so viel positive Resonanz bekommen haben, finden wir dass dies ein gelungener Abend war“, so Anna I.

Anna I. und Anu Schuoler am Weinstand
Hexen unter sich: Preisverleihung für die schönsten Hexenkostüme

Landfrauen von Hunsrück und Mittelrhein stellen sich vor

04. bis 8. Juli 2011

Eine Gruppe von fünf Landfrauen von Hunsrück und Mittelrhein besuchte die finnische Partnerregion Pirkanmaa Anfang Juli 2011. Ziel des Besuchs war es, die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Landfrauen zu erörtern und einen Workshop im September 2011 vorzubereiten.
An einem gemeinsamen Abend präsentierten die beiden Verbände ihre Aktivitäten. Nach dem gegenseitigen Kennenlernen und einem finnischen Abendessen diskutierten die Teilnehmerinnen über die  Ähnlichkeiten und Unterschiede der Verbände. Außerdem wurden die Themen für die mögliche Zusammenarbeit besprochen. Es gab auch eine interessante Diskussion über die Probleme des ländlichen Raums sowie die Rolle und Möglichkeiten der Frauenorganisationen, an der Lösung der regionalen Probleme mitzuarbeiten.
Im Programm waren auch einige Besuche auf Bauernhöfen der Umgebung. Während des Tages wurden drei verschiedene landwirtschaftliche Betriebe besucht. Den Gästen wurden verschiedene Formen der modernen finnischen Landwirtschaft vorgestellt. Die Hofbesitzer berichteten von der Entwicklung der Höfe und beantworteten gerne die Fragen der Gäste.
Die Landfrauen nahmen auch an einem regionalen Markt auf dem Bio-Bauernhof Peltola teil. Somit waren neben den lokalen finnischen Produkten auch einige für den Mittelrhein und den Hunsrück typische Erzeugnisse im Angebot. Die Gäste backten traditionelle deutsche Kuchen und brachten auch echte deutsche Bratwürste mit, die vor Ort gegrillt wurden. Die Besucher und Beschicker des Marktes genossen die angenehme Atmosphäre und das schöne Wetter. Neben dem Kuchen- und Wurstessen konnten die Landfrauen den Gästen des Marktes auch ihre Tätigkeiten und Regionen präsentieren.
Das Treffen diente in erster Linie der Vorbereitung eines gemeinsamen Workshops im September 2011 in Deutschland.

Der Beginn einer Zusammenarbeit: finnische und deutsche Landfrauen bei ihrem ersten Treffen
Kuchen backen nach Originalrezepten von Hunsrück und Mittelrhein

à la région

17. Juni 2011

Beim Gourmetfestival "à la région" in der Hunsrücker Burgstadt Kastellaun präsentierte sich die finnische Partnerregion mit einem eigenen Gericht auf Basis von Elchfleisch, in Kombination mit einem passenden Wein vom Mittelrhein. Somit wurde das Zusammentreffen von regionalen Spezialitäten, die sich geschmacklich hervorragend ergänzen, einem FIN-GER-FOOD-Praxistest vor einem Publikum von rund 800 Personen unterzogen.

Mehr zu à la région: www.a-la-region.de

Elchbratenröllchen mit Lorchelfüllung, kleine Kartoffeln und Preiselbeeren...
...dazu ein 2009er Bopparder Hamm Feuerlay, Riesling Spätlese, halbtrocken
Viele Grüße aus Finnland!

Zweites Kooperationstreffen

5. und 6. April 2011

Das zweite Kooperationstreffen der Partner von FIN-GER-NET fand am 5. und 6. April in Finnland statt. In zwei Workshops wurden die Möglichketen der Zusammenarbeit weiter diskutiert.

Zum einen diskutierten Vertreter von Schulen aus den beteiligten Regionen über künftige gemeinsame Projekte und setzten den Erfahrungsaustausch über die unterschiedlichen Schul- und Ausbildungssysteme fort. Die Idee des Projektes "FIN-GER-MAIL" wurde entwickelt und ihre Umsetzung besprochen.

Zum anderen verfolgen wir das Ziel, in beiden Ländern Tourismuspakete zu schnüren, die an die jeweiligen Zielgruppen im Herkunftsland angepasst sind. Unter dem Titel "FIN-GER-TRAVEL" sollen die touristischen Verbindungen künftig intensiviert weden.

In einem Seminar mit dem Titel "FIN-GER-FOOD - Eine kulinarische Liaison von finnischen Speisen und deutschen Weinen vom Mittelrhein" wurden regionaltypische Gerichte aus Finnland mit Weinen vom Mittelrhein kombiniert. Die aus Deutschland mitgereisten Köche erstellten gemeinsam mit den finnischen Gastgebern das Menue und stimmten es mit den unterschiedlichen Weinen ab.

Außerdem wurden in verschiedenen Gesprächen die Chancen für einen Austausch von Auszubildenden und Experten aus den Bereichen Gastronomie und Beherbergung ausgelotet. Auch eine Zusammenarbeit in technisxchen Ausbildungsberufen, wie etwa bei Fluggerätemechanikern, wird seither angestrebt.

Diskussion zu zielgruppenorientierten Tourismuspaketen

Erstes Kooperationstreffen

13. und 14. Dezember 2011

Beim ersten Treffen der drei Partnerregionen wurden die Themen "Bildung/Ausbildung" und "Tourismus" bearbeitet.

Im Workshop "Bildung/Ausbildung" stellten Experten aus beiden Ländern ihre unterschiedlichen Bildungssystem vor. Anschließend wurden Ansätze für künftige Kooperationsvorhaben diskutiert. Die BerufsbildendeSchule in Boppard arbeitet bereits mit einer Partnerschule in Tampere zusammen und konnte aus ihren Erfahrungen berichten.

Der Workshop "Tourismus" führte Fachleute zusammen, die das Ziel verbindet, stärker als bisher von der Nähe zu einem internationalen Flughafen zu profitieren. Wichtiges Thema war dabei die jeweilige Erwartungshaltung deutscher Touristen an einen Urlaub in Finnland und umgekehrt die Ansprüche finnischer Besucher an eine deutsche Urlaubsregion.

In beiden Workshops wurden mehrere Ideen für eine weitere Zusammenarbeit entwickelt, die in künftigen Treffen präzisiert und zur Projektreife geführt werden sollen. 

Das erste Treffen im Hunsrück: erste Ideen einer Zusammenarbeit im Bereich Schule/Ausbildung